Der Geist im Glas
Grimms Märchen: Ein armer Holzacker möchte unbedingt, dass aus seinem Sohn, seinem einzigen Kind, etwas wird, und schickt ihn deshalb von seinem sauer verdienten Geld auf die Schule.
Grimms Märchen: Ein armer Holzacker möchte unbedingt, dass aus seinem Sohn, seinem einzigen Kind, etwas wird, und schickt ihn deshalb von seinem sauer verdienten Geld auf die Schule.
Marie-Catherine d’Aulnoy: Eine Königin möchte ihre einzige Tochter verheiraten, doch die sträubt sich. Daher beschließt die Königin, die Einödfee um Hilfe zu bitten, …
Grimms Märchen: Hans verabschiedet sich von seiner Mutter und geht zu seiner Braut, der Grethel. Die fragt ihn, was er mitgebracht hätte, doch er versteht seine Rolle als Bräutigam nicht: nichts hätte er mitgebracht, vielmehr wolle er etwas haben.
Grimms Märchen: Der jüngste Sohn eines Müllers geht bei dessen Tod leer aus: er erbt nur einen Kater. Doch der ist keineswegs so nutzlos, wie es zunächst scheint.
Oscar Wilde: Die Statue des Glücklichen Prinzen erfährt dank einer Schwalbe, wie es wirklich in der Stadt steht, die der Prinz zu seinen Lebzeiten für vollkommen hielt. Er gibt alle Ziersteine und das letzte bisschen Blattgold her, um die Not der Bedürftigen zu lindern.
Grimms Märchen: Ein König hat einen Lustgarten, in dem ein Baum mit goldenen Äpfeln steht. Als sie reif werden, werden die Äpfel gezählt — und am nächsten Morgen fehlt einer.
E.T.A. Hoffmann: Ein sensibler, etwas tolpatschiger Student blickt am Himmelfahrtstag in ein Paar dunkelblaue Augen, die ihn schließlich in eine Welt voller Poesie ziehen.
Grimms Märchen: Ein Bauer hat auf dem Markt seine Kuh verkauft, dafür sieben Taler bekommen und kommt auf dem Heimweg an einem Froschteich vorbei. Die Fösche quaken agh, agh, …
Giambattista Basile: Ein armer, vom Unglück verfolgter Mann namens Aniello besitzt nichts weiter als einen verkrüppelten Hahn. Eines Tages ist der Hunger so groß, dass er sich entschließt, den Hahn zu verkaufen.
Giambattista Basile: Eine Frau wünscht sich, da sie schon keine Kinder bekommen kann, wenigstens etwas Lebendiges. Sie bekommt einen Heidelbeerzweig, der mehr Leben birgt, als die Frau ahnt.