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Die Blume als Märchensymbol

Märchenmotive: Blumen stehen auch im Märchen für Gefühle. Ihre Zartheit symbolisiert die Verletzlichkeit der Märchenheldin oder des Märchenhelden, ihre Schönheit in Verbindung mit Vergänglichkeit ist wie eine Parabel für den Lauf des menschlichen Lebens.

Das Märchen von Rosenblättchen

Clemens Brentano: Prinzessin Rosalina liebt Rosen und ist überhaupt ein sehr feines Fräulein. Prinz Immerundewig, der in sie verliebt ist, scheint er nicht gut genug, doch später zeigt sich, dass sie mit ihm ihr Glück von sich gewiesen hat.

Däumelinchen

Hans Christian Andersen: Eine Frau wünscht sich ein kleines Kind, und das sie keins bekommen kann, sucht den Rat einer Hexe. Die gibt ihr ein Gerstenkorn, das die Frau zuhause in einen Blumentopf steckt. Aus dem Gerstenkorn wächst eine wunderschöne Blume, und in dieser Blume, siehe da, liegt ein niedliches, winzig kleines Mädchen.

Der Fischer und seine Seele

Oscar Wilde: Der Fischer liebt eine Meerjungfrau. Verflucht und verloren für das Himmelreich trennt er sich für seine Liebe von seiner Seele, die aber nicht weniger verloren ist als er, denn ihr fehlt das Herz.

Die Nelke

Grimms Märchen: Eine Königin wünscht sich seit langem ein Kind. Als sie eines Tages im Garten den lieben Gott anfleht, kommt ein Engel zu ihr, um ihr zu sagen, dass ihr Wunsch in Erfüllung gehen würde.

Jorinde und Joringel

Grimms Märchen: Ein junges Paar wird kurz vor der Hochzeit getrennt; das Mädchen wird von einer Hexe in eine Nachtigall verzaubert und in einen Käfig gesperrt.